Am 16. November 2024 fand die diesjährige Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Kirchplatz von St. Kilian in Nilkheim statt. Der Vereinsring Nilkheim bedankt sich bei allen Teilnehmenden und Unterstützern: Pfarrer Wolfgang Kempf für das Friedensgebet, dem Trompeter Bernhard Winning, Generalmajor a. D. Robert Löwenstein für seine eindrucksvolle Rede, der Pfarrei St. Kilian sowie den Soldaten der Reservistenkameradschaft Aschaffenburg für die organisatorische Hilfe.

In seiner Rede erinnerte Generalmajor Löwenstein eindringlich an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und mahnte: „Die Toten, die wir heute ehren, haben den höchsten Preis gezahlt, weil der Frieden versagt hat. Ihre Stimmen mahnen uns, wachsam zu sein, damit sich die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholen.“

Mit Blick auf aktuelle Konflikte betonte er: „Frieden in Freiheit ist nicht selbstverständlich. Er ist nicht ein Zustand, den wir einmal erreichen und dann für immer behalten können. Der Frieden ist zerbrechlich und muss ständig geschützt werden.“

Er warnte vor falschen Versprechen und hob hervor: „Diesen falschen Friedenspropheten dürfen wir nicht glauben.“ Auch die Rolle starker Institutionen wurde betont: „Eine schlagkräftige Bundeswehr und gut ausgestattete Sicherheitsbehörden sind unerlässlich, um den inneren und äußeren Frieden zu sichern.“ Abschließend rief er zur persönlichen Verantwortung auf: „Die Gefallenen mahnen uns, dass wir als Gesellschaft die Lehren der Geschichte nie vergessen dürfen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit, und ohne Freiheit gibt es keinen Frieden.“

Die Veranstaltung erinnerte daran, wie wichtig Engagement und Wachsamkeit sind, um Frieden und Demokratie zu bewahren.

Hier kann die Rede von Generalmajor a.D. Löwenstein runtergeladen werden.

Autor: Markus Kremer